wir geniessen momentan die sonne in san pedro de atacama, insbesondere, aber nicht nur, am pool unseres doch sehr gehobenen hotels. doch auch hier gibt es viel zu sehen und nur auf der faulen haut liegen geht nicht, dafür hat patrik viel zu viel unternehmungslust.
in san pedro kann man sich nicht verirren. das 'städli' umfasst lediglich 4 strassen in welchen sich sehr gemuetliche restauräntli aneinander reihen (und darin wird endlich wieder einmal guter wein ausgeschenkt) die alle innenhöfe haben, in welchen grosse feuer (heizung) brennen. das ergibt ein ganz romantisch gemütliches ambiente. alle häuser sind hier aus dem selben material gebaut - lehmziegel oder adobe. das stadtbild hat trotz des sehr hohen touristenanteils (das städtli selber beherbergt nur 2000 seelen) einen ganz lieblichen charakter.
am zweiten tag am späten nachmittag gingen wir zuerst ins valle de la muerte, wo wir eine riesengrosse sanddüne hoch stiegen, um dann nur etwas später wieder runter zu steigen, für heubürzli und andere kapriolen war der sand nämlich einfach zu hart. auf dem weg hinunter zum bus suchten wir vergeblich nach lebenszeichen im toten tal. und: dann landeten wir auf dem mond! vor uns breitete sich eine landschaft aus, an der wir uns kaum satt sehen konnten. der karge ockerfarbene boden, der viele sand und die salzzeichnungen geben dem tal sein unverkennbares gesicht. hoch oben auf einem aussichtsgrat hatten wir während einer stunde das vergnügen, dem sunset im moonvalley beizuwohnen. die farben wurden auch dank der sonne die unter den wolken wieder zum vorschein kam immer intensiver, bis die sonne den mond zum abschied küsste.
heute hatte patrik die fantastische idee mit dem velo die 10 km entfernte archeologische stätte tulor zu besichtigen. auf sandigem und unebenen boden führte die strasse zuerst noch durch die ausläufer von san pedro und dann durchs nirvana nach tulor. unsere beine brannten in etwa wie die sonne, trotz unserer profibikes... der eintritt zur stätte ist im vergleich zur leistung schon fast wucher! viel zu sehen gab es in tulor nämlich nicht, die archeologen müssten mal den vielen sand aus den ehemaligen runden häuser der tulors schaufeln. die velofahrt war aber interessant. wie im unteren bild zu sehen mussten wir auch einen reissenden fluss furten (man munkelt dass die abwasser san pedros direkt in diesen fluss fliessen)...
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