die freude war gross als wir unsere reise so perfekt organisieren konnten und uns der mann in antigua sagte, dass die reise nur sechs stunden dauern wird. dies war jedoch ein irrtum. der kleine microbus war bis zum letzten platz voll, plus sogar noch einer mehr. als wir uns in die sitze reingequetscht hatten waren unterhalb der hueften keine bewegungen mehr moeglich. der bus machte anschliessend noch einen kleinen abstecher mitten in die stadt guatemala-city wo wir drei leute absetzten. letztendlich dauerte die fahrt zehn stunden wobei die letzte stunde auf einer sehr schlechten schotterstrasse gefahren wurde. die fahrt war trotzdem noch einigermassen kurzweilig und wir sardinenbuechsen-insassen solidarisierten uns und munterten uns gegenseitig auf. ich musste tanja jedoch versprechen, dass wir nie wieder bus fahren werden (morgen fahren wir mit dem bus weiter nach flores).
um 17.30 uhr sind wir dann endlich in lanquin angekommen. lanquin befindet sich mitten in guatemala. Es ist liegt herrlich im dschungel und ist mit huegeln umgeben. wir logieren im el retiro, einer lodge mit palmenblaetter bedeckten cabanas die entlang einem fluss angeordnet sind. es hat viele junge leute und die stimmung ist toll. am abend gibt es ein leckeres buffet und man kann sich mit den anderen gaesten ueber die verschiedenen reiseerfahrungen unterhalten.
am zweiten tag machten wir eine gefuehrte tour zu den kalksinterterrassen von semuc champey. alles fing schon sehr abenteuerlich an. fuer die zehn kilometer lange fahrt stand ein vierradbetriebener truck bereit. wir standen alle hinten auf die ladeflaeche und los ging die rumplige fahrt. dort angekommen konnten wir mit einem ´rittiseil´ in den fluss springen. durch die gruppendynamik machte das natuerlich fast jeder mit - das wird ja recht abenteuerlich, dachte ich mir. danach wurden kerzen verteilt und wir gingen in eine grotte. es war sehr imposant und durch das kerzenlicht herrschte eine tolle atmosphaere. wir mussten durch das wasser waten, schwimmen, wasserfaelle an einem seil hochklettern und in dunkle wasserbecken hinunterspringen - es machte spass. danach liefen wir hoch zu den wasserfaellen. dort konnten wir wiederum ins wasser springen. zuerst etwa aus fuenf meter hoehe direkt neben dem wasserfall und danach aus etwa zehn meter hoehe. tanja waere auch beinahe gesprungen aber.........die frisur. dann sind wir mit luftreifen den fluss runtergeschwommen. es folgte ein halbstuendiger steiler aufstieg zu einem aussichtspunkt. uebrigens, ich war der einzige mit flip-flops - super idee, patrik! als abschluss wurde dann in den herrlichen becken gebadet. ziemlich muede (ich mit verbeulten fuessen) kamen wir in der retiro-lodge an, wo es bier aus literflaschen gab - herrlich!
heute abend besuchen wir dann noch die grotten von lanquin. die muessen auch sehr eindruecklick sein mit tausenden von fledermaeusen. ich verstecke mich dann hinter tanja...
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